STEAKS RICHTIG BRATEN

BRATEN VON KLEINEN STEAKS

FILET STEAK, RUMP STEAK, LAMMKRONE & WILDFILET von 250 g – 500 g
Zum Braten dieser Steaks braucht ihr: etwas Öl, Salz & Pfeffer, Kräuter & Gewürze nach Geschmack, 1 Teelöffel Butter

1) Das Backrohr auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Filet Steak ca. 350g nach dem Einlegen

2.1) Das Steak ungewürzt in etwas Öl beidseitig anbraten, aber nicht Vollgas, sonst verbrennt die Oberfläche und wird bitter.

Filet Steak nach dem Wenden

2.2) Pro Zentimeter Fleischdicke etwas weniger als 1 Minute pro Seite braten, also bei 4 cm = drei Finger dick ca. 3 bis 3 1/2 Minuten auf jeder Seite!

Filet Steak beim Rasten

3) Steak rausnehmen und 10 Minuten rasten lassen, das Fleisch entspannt sich und wird weich & zart. Das Steak salzen & pfeffern, eventuell mit Kräutern und mit einem Stück Butter belegen.

Filet Steak medium fertig!

4) Danach das Steak für ca. 5 Minuten ins heiße Backrohr, danach ist es perfekt medium gebraten.

TIPP FÜR KLEINE STEAKS

Nur aus wirklich gutem Fleisch wird auch ein perfektes Steak!
Bei Lungenbraten (Filet Steak) und Beiried (Rump Steak) sollte das Fleisch im Idealfall ca. 2 Wochen abgelegen sein, vakuumverpackt bei ca. 2°C im Kühlhaus!

BRATEN VON GROSSEN STEAKS

T-BONE STEAK, PORTERHOUSE STEAK, RIB EYE STEAK, TOMAHAWK STEAK, CLUB STEAK, HIGH RIB STEAK 600 g – 1.400 g
Zum Braten dieser Steaks braucht ihr: etwas Öl, Salz & Pfeffer, Kräuter & Gewürze nach Geschmack, 1 Teelöffel Butter

1) Das Backrohr auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Tomahawk Steak ca. 1.400g nach dem Einlegen

2.1) Das Steak ungewürzt in etwas Öl beidseitig anbraten, aber nicht Vollgas, sonst verbrennt die Oberfläche und wird bitter.

Tomahawk Steak nach dem Wenden

2.2) Pro Zentimeter Fleischdicke etwas weniger als 1 Minute pro Seite braten, also bei 4 cm = drei Finger dick ca. 3 bis 3 1/2 Minuten auf jeder Seite!

Tomahawk Steak beim Rasten

3) Steak rausnehmen und 10 Minuten rasten lassen, das Fleisch entspannt sich und wird weich & zart. Das Steak salzen & pfeffern, eventuell mit Kräutern und mit einem Stück Butter belegen.

Tomahawk Steak medium fertig!

4) Danach das Steak für ca. 5 Minuten ins heiße Backrohr, danach ist es perfekt medium gebraten.

TIPP FÜR GROSSE STEAKS

Nur aus wirklich gutem Fleisch wird auch ein perfektes Steak!
Auch Stücke vom „Englischen“ wie Hochrippe und Rostbraten und T-Bone sollten gut gelagert sein und sollten auch an den Anschnittseiten dunkler oder auch sehr dunkel sein!
Das wollen viele nicht, sind aber die besten Stück

DIE VIER FINGER KONTROLLTECHNIK

 Der Kontrollfinger

Die Referenzfinger

Ihr habt ein unfehlbares MESSGERÄT für Steaks, nämlich EURE HAND!
Eines ist bei der 4 Finger Kontrolltechnik sehr wichtig:  DIE FINGER NUR ANEINANDERHALTEN, so als ob ihr ein zartes Veilchen pflücken würdet!
NICHT ZUSAMMENDRÜCKEN! WENN IHR DIE FINGER ZUSAMMENPRESST, FUNKTIONIERT DIE GESCHICHTE NICHT!
Zuerst entscheiden, wie ihr euer Steak haben wollt, dann die entsprechenden Referenzfinger zusammenhalten (Achtung  – an’s Veilchen denken!) und mit dem Kontrollfinger auf das Gewebe der Handwurzel zwischen Daumen und Zeigefinger drücken und dann zum Vergleich von oben auf euer Steak drücken!

EIN FINGER: Daumen & Zeigefinger!

RARE

Wenn sich euer Steak von oben so anfühlt, ist es RARE, außen ca. 3 mm gebraten, innen noch roh und meist auch noch kühl, bei „echten Männern“ beliebt, aber nicht jedermanns Sache!

ZWEI FINGER: Daumen & Zeige & Mittelfinger!

MEDIUM RARE

Fühlt sich euer Steak von oben so an, ist es MEDIUM RARE, 1 cm jeder Seite des Steaks ist gebraten, der Kern ist von zart rosa bis roh, Kenner behaupten, das Steak hat so seinen besten Geschmack!

DREI FINGER: Daumen & Zeige, Mittel & Ringfinger!

MEDIUM

Wenn sich euer Steak so anfühlt, ist es MEDIUM, das Steak ist gut gebraten, innen aber noch mit saftigem rosa Kern. Das ist die mit Abstand beliebteste und für viele auch beste Art, sein Steak zu genießen!

VIER FINGER: Daumen & alle anderen Finger!

WELL DONE

Wenn sich euer Steak so anfühlt, ist es WELL DONE, also ganz DURCHGEBRATEN! Das Steak verliert so den Großteil seines Geschmacks, ist sehr trocken, ziemlich zäh und eigentlich „ZUM SCHMEISS‘N“!

Wir danken unserem Handmodel Herrn Erwin für die überaus präzisen Darstellungen!

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